Fabian Ochs, Geschäftsführer der OSA Ochs Schmidhuber Architekten, spricht über das Projekt, die Zusammenarbeit mit anderen Architekturbüros und die Bedeutung der Nachbarschaft.

Eine Umgebung, die Menschen wirklich zusammenbringt.

„Der Münchner Osten befindet sich aktuell noch ein wenig im Dornröschenschlaf. Wir versuchen, dem Ort weiter Charakter zu geben”, sagt Fabian Ochs. „Architektur ist nur dann erfolgreich, wenn sie Menschen zusammenbringt, die sonst nicht zusammen wären. Kollegen oder auch Fremde im Café.” Die Menschen, die dort arbeiten werden, werden sich das aussuchen können. Jene, die bereits in der Nachbarschaft wohnen, jedoch nicht, sagt Ochs. „Wenn wir diese Menschen erreichen und auch sie das neue Quartier mit Leben füllen – dann hat Die Macherei gewonnen.“

Zusammenarbeit als Projekt

„Die größte Herausforderung des Projekts ist gleichzeitig das, was es so einzigartig und erfolgreich gemacht hat: die Zusammenarbeit mit anderen Architekten.“ Wichtig war für Fabian Ochs dabei der kreative Blick von außen. Dass man nicht zu schnell mit der eigenen Arbeit zufrieden war, sondern der Prozess von der gesamten Gruppe hinterfragt wurde. „Darauf muss man sich einlassen. Das Produkt als solches kann jeder, aber die Zusammenarbeit ist komplex. Die Frage: Wie bringe ich Ideen zusammen – das war die Herausforderung, die es zu überwinden galt. Es ist ja bekannt, dass so etwas oft nicht klappt, doch bei uns war es von Anfang an spannend und hat gut funktioniert.“